Tiefe Trauer im Thüringer Zoopark Erfurt

Aufgrund einer schweren Krankheit müssen die am 27. Juli 2017 geborenen Gepardenkinder von Sima und Zawadi eingeschläfert werden. Ein männliches Jungtier ist vor kurzem verstorben. Der zweite Geparde wurde gestern einge-schläfert. Das weibliche Jungtier steht noch unter Beobachtung. Aber ihre Überlebenschancen sind sehr schlecht.

Die Ursache der nicht therapierbaren Erkrankung ist vermutlich neurologischer Natur, weshalb die Tiere in der Neuro-Pathologie in München untersucht werden. Der Zoopark erwartet die Ergebnisse der Obduktion zum Ende der Woche.

Erste Krankheitsanzeichen wurden Ende Oktober sichtbar. Die Geparden konnten, bei ungestörtem Allgemeinbefinden, nicht mehr geradeaus laufen, haben vermehrt gesessen oder gelegen.
Aus diesem Grund sind die drei Jungtiere intensiv in der Schutzhütte von der Zoopark-Tierärztin Tina Risch betreut worden.
Nur vereinzelt waren die kleinen Geparde, auch zum großen Bedauern der Zoopark-Besucher, in den vergangenen Wochen in ihrem Freigehege zu sehen.

Leider ist die Sterblichkeitsrate unter Jungtieren in den ersten drei bis vier Monaten sehr hoch. Der Tod kann trotz optimaler Betreuung nie ganz verhindert werden.

Beitrag erstellt am: 21.11.2017 | zurück zur Übersicht