Keas wird es nie zu bunt

Die auf den ersten Blick unscheinbar gefärbten Keas haben es gerne bunt. Wie auch die übrigen Papageien, zu denen der Kea systematisch gehört, können sie Farben erkennen und unterscheiden. Auch Zählen und Handwerken gehört zu ihren Fähigkeiten.

Da die meisten der Zoopark-Keas im Januar “Geburtstag” haben, also geschlüpft sind, bot sich eine gute Gelegenheit den verspielten Vögeln besondere “Geschenke” zu machen. Da sie sehr intelligent sind, müssen sie täglich mit Neuem und Spannendem beschäftigt werden. Futterverstecke sind für sie nur dann interessant, wenn sie unbekannt sind. Einmal entdeckt, wird es schnell langweilig. Je komplizierter es ist, an die Körner oder das Obst zu kommen, desto faszinierter sind die Krummschnäbel. Sie hebeln, zerren und knabbern – und merken sich genau, wie sie schnell zum Ziel kommen. Nicht nur das, Keas lernen auch durch Zusehen. Wenn einer die Lösung raus hat, können die anderen allein durch Beobachten die Aufgabe ebenfalls schneller lösen als durch reines Ausprobieren. Das macht es den Tierpflegern nicht leicht, die Keas zu beschäftigen. Aus diesem Grund wurde nun eine ganze Anzahl an Intelligenzspielzeug angeschafft. Ob “Hütchenspiel” (ganz legal!) oder Futterschaukel: die Keas sind begeistert.

Keas sind auch im Winter für Besucher gut zu beobachten, denn sie stammen aus der Bergwelt Neuseelands und sind ähnliche Temperaturen wie in Deutschland gewohnt. So sind sie tagsüber viel in ihrer Außenanlage zu sehen.

Beitrag erstellt am: 04.02.2019 | zurück zur Übersicht