Tag der Artenvielfalt

Foto: Bianka Werchan

Am 22. Mai ist internationaler Tag der Artenvielfalt.

Durch menschliches Handeln werden täglich Arten ausgerottet. Der Lebensraum wird zerstört; fremde Arten oder Haustiere angesiedelt, die die einheimischen verdrängen. Aber auch die Übernutzung der natürlichen Bestände sind Gründe dafür.

Die Artenvielfalt bei Tieren und Pflanzen sichert unser eigenes Überleben. Nur dadurch bleiben Böden, Wälder und Felder auch gesund und damit ertragreich.
Ein kleiner Ausschnitt aus dem vielfältigen Angebot der Natur kann im Zoopark bestaunt werden. 325 verschiedene Tierarten werden dort gehalten. Von Fischen über Vögel bis hin zum Elefanten reicht die bunte Palette. Für einige Arten gibt es gezielte Zuchtprojekte, sog. EEPs, um die Tiere vor der Ausrottung zu bewahren.
Die Geparde, Elefanten, Nashörner und viele weitere Tiere im Zoopark gehören dazu. Auch die neu angekommenen Balistare sind hoch bedroht. Es gibt davon inzwischen mehr weltweit in den Zoos als in freier Wildbahn. Wiederansiedlungsprogramme sollen das ändern.

Der größte Teil der Zooparkbewohner lebt jedoch nicht in Gehegen.
Der Zoopark ist einer der wenigen Zoos mit geschütztem Landschaftsteil als Teil des Zoogeländes. Normalerweise ist der Zutritt verboten, um die dort lebenden seltenen Pflanzen, Pilze, Flechten und Tiere zu schützen. Wer wissen will, was im 14 ha großen geschützten Landschaftsteil im Zoopark so kreucht, fleucht und wächst, kann mit dem NABU am 12.6. zu einer besonderen Exkursion aufbrechen (Anmeldung www.nabu-erfurt.de). Hinter den Kulissen im Zoopark – unter freiem Himmel.

Beitrag erstellt am: 20.05.2016 | zurück zur Übersicht