Keine Angst vor Python, Natter und Co.

Die Afrikanischen Eierschlangen sind neben den indischen Eier- schlangen die einzigen rein eierfressenden Schlangen der Welt.

Der Welttag der Schlange am 16. Juli ist die perfekte Gelegenheit, den Reptilien im Thüringer Zoopark Erfurt einen Besuch abzustatten.

Zugegeben, im direkten Vergleich zu den Erdmännchen, sind Schlangen eher unpopuläre Tiere. Für viele Menschen gelten Schlangen sogar als bösartig, eklig und glitschig. Doch sie sind nichts von alledem. Die faszinierenden Kriechtiere sind eher scheu und friedlich und ihre Haut fühlt sich trocken und glatt an.

Der internationale Welttag der Schlange wurde ins Leben gerufen, um Ängste und Vorurteile abzubauen und den Menschen klar zu machen, dass Schlangen schützenswerte Geschöpfe sind, die eine wichtige Funktion im Ökosystem erfüllen.

Weltweit gibt es etwa 3500 verschiedene Arten von Schlangen. Viele davon stehen auf der Roten Liste der gefährdeten Tiere. Die kleinste bekannte Schlange ist Tetracheilostoma carlae, eine zehn Zentimeter lange, auf Barbados heimische Blindschlange. Bei der größten bekannten Schlange handelt es sich um ein zehn Meter langes Exemplar eines in Südostasien beheimateten Netzpython.

Im alten Elefantenhaus des Thüringer Zooparks Erfurt kann man u.a. Würfelnattern, eine der seltensten und am stärksten vom Aussterben bedrohten Schlangenarten Deutschlands, beobachten. Sehr sehenswert sind auch die eierfressenden Eierschlangen, die im neuen Elefantenhaus untergebracht sind. Für den Zooschulunterricht stehen eine Kornnatter, ein Königspython und eine Sinaloe-Königsnatter zur Verfügung.

Beitrag erstellt am: 16.07.2018 | zurück zur Übersicht