Legende

IV. In Südamerika und Afrika

Mini-Schweine

In den 60er Jahren entstanden die Schweinchen durch eine Kreuzung an einer deutschen Universität. Nun etablieren sie sich mehr und mehr als Haustiere. Sehen Sie selbst, ob sich die Schweinchen als Haustiere eignen und besuchen Sie sie!

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Südamerika-Anlage

Im August 2010 wurde die Südamerika-Anlage eröffnet. Finanziert wurde sie vom Verein der Zooparkfreunde in Erfurt e.V.. Es ist das bislang größte Projekt des Vereins. Hier sind neben Lamas auch Große Maras und Nandus eingezogen. Lamas waren mit die ersten Tiere im Zoopark. Seit alters her sind sie Haustiere der südamerikanischen Ureinwohner. Die Indios nutzen von ihnen nicht nur die Wolle, sondern auch ihr Fleisch und ihre Milch, sowie ihre Fähigkeit, Lasten zu tragen. Im Zoopark wurden seit 1970 bereits über 100 Lamafohlen geboren.

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Giraffenhaus

Hier leben die im Jahre 1995 im Zoopark Erfurt geborene Giraffenkuh Gunda und ihr neuer Partner Lengai. Lengai kam im Sommer 2007 als Hoffnungsträger aus Frankfurt nach Erfurt; im Januar 2010 erfüllte sich der ersehnte Nachwuchswunsch. Im Besucherraum des Giraffenhauses befindet sich ein 3.700 Liter Wasser fassendes Aquarium mit farbenprächtigen Malawi-Buntbarschen.

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Manteläffchen

Manteläffchen, die in Zoos nur sehr selten vertreten sind, kommen ursprünglich aus dem brasilianischen Regenwald. Zwei männliche Exemplare sind in ihrem Gehege links neben den Giraffen zu bewundern.

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Bienenhaus

Über das Leben der Honigbiene wird seit dem Frühjahr 2000 im Bienenhaus informiert. Man kann das Hin- und Herfliegen der Immen am Bienenstock und das fleißige Treiben der kleinen Honigsammler in einer Schaubeute beobachten.

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Papageien-Voliere

Hier befindet sich eine Voliere mit verschiedenen Pagageienarten, vom Gelbbrustara bis zum Gelbhaubenkakadu. Neben unseren bunten Gelbbrust-Aras können Sie auch die Sprachbegabung unserer Graupapageie testen.

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Spornschildkröten-Anlage

Spornschildkröten aus der Sahelzone Afrikas werden bereits seit 1971 im Zoopark gehalten. Die mehr als 100 Kilogramm schwer werdenden, bis 85 cm langen Reptilien erhielten ihren Namen aufgrund starker Hornstachel an den Hinterbeinen. Die Weibchen legen tennisballgroße Eier. Im Zoopark gelang mehrfach die Zucht.

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Feuerwiesel

Nicht nur in Sibirien, auch in Erfurt kann man den so genannten „Sibirischen Pelz“ bewundern.

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Greifvogel-Voliere

Nahezu vollständig finanziert vom Verein der Zooparkfreunde, entstand auf der sogenannten Ibisterrasse eine neue Greifvogelvoliere mit den Abmessungen 18 × 12 m und einer Höhe von 7 m. Hier sind ein Pärchen Steppenadler mit einem Pärchen Gänsegeiern vergesellschaftet.

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Stachelschweine

Oberhalb des Elefantenhauses befindet sich das Stachelschweingehege. Die dort lebenden Weißschwanzstachelschweine machen von ihrer Grabtätigkeit regen Gebrauch und haben im sandig-lehmigen Boden ihres Geheges zahlreiche Höhlen angelegt.

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Ibis-Voliere

Zu den seltensten Vögeln der Welt gehören die Waldrappen, eine Ibisart, die heute nur noch in Teilen Marokkos, Syriens und der Türkei wild anzutreffen ist. Der Zoopark besitzt eine Gruppe von zehn Vögeln, die in einer 1996 eingeweihten, für Besucher begehbaren Großvoliere untergebracht sind. Bei einer Höhe von 7 m hat die Anlage 256 m² Grundfläche. In einer Kalksteinwand befinden sich die Brutnischen der aus den Zoos von Wien und Innsbruck stammenden Schreitvögeln. Für die kalte Jahreszeit steht ihnen ein geräumiger, beheizbarer Innenraum zur Verfügung.

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Nashornhaus

Das 1998 fertiggestellte Nashornhaus ist ein lichtdurchflutetes Gebäude, in dem zur Zeit vier Südliche Breitmaulnashörner leben. Es handelt sich um den Zuchtbullen Kiwu (geb. 1981 im Memphis Zoo/USA) sowie um die Nashornkühe Numbi (geb. 1996 auf einer Wildfarm in Südafrika) und Temba (geb.1997 auf einer Wildfarm in Südafrika). Temba brachte am 15. Januar 2007 mit Tuli ihr zweites Jungtier zur Welt. Am 6. Januar 2008 folgte die kleine Samia, das nunmehr schon dritte Kalb von Numbi. Sie ist inzwischen im Zoo Givskud in Dänemark zu finden. Somit gehört der Thüringer Zoopark längst zu den Nashornhaltern in Europa, denen kontinuierlich Zuchterfolge beschieden sind. Im Nashornhaus stehen den Tieren insgesamt 5 Boxen mit einer Grundfläche von 48 bis 95 m² zur Verfügung. Über eine Treppe gelangt der Zoobesucher auf eine Empore und kann dann auf einer 44 m langen Brücke die beiden Außenanlagen (zusammen 3.500 m²) überqueren. Im Besucherraum des Nashornhauses wird die sehenswerte Ausstellung “Nashörnern auf der Spur” über die heute lebenden fünf Nashornarten gezeigt. Der Thüringer Zoopark Erfurt unterstützte im Rahmen der Nashornkampagne 2006 mehrere Nashorn-Schutzprojekte mit insgesamt über 2.500 Euro und wurde dafür mit einem Bronze Award ausgezeichnet.

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Affendschungel

Unweit der Waldrapp-Voliere liegt der Affendschungel. Dort leben die Bärenstummelaffen und die Goldstirnklammeraffen. Wer genau hinsieht, entdeckt vielleicht in den Innengehegen die am Boden lebenden Gürteltiere.

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Elefantenhaus

Die Afrikanischen Elefanten sind zweifellos die populärsten Tiere des Zooparkes. Zu unserer Kuh Safari, die 1974 nach Erfurt kam, gesellten sich im Januar 1999 die beiden Jungkühe Csami und Seronga aus Südafrika. Das Elefantenhaus stammt noch aus dem Jahr 1984. Ein Neubau der Anlage ist in Planung. Im Haus selbst befinden sich zudem die Terrarienanlagen des Zooparks. Neben zahlreichen Reptilien, Amphibien und Wirbellosen findet man hier auch verschiedenste Kleinsäuger und Vögel.

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Gebirgslori-Voliere

Ebenfalls oberhalb des Elefantenhauses befindet sich eine Voliere, in der ein Trupp lustig anmutender und sehr farbenprächtiger Gebirgsloris aus Australien untergebracht ist. Ein kleiner Teich und einige Bänke laden hier zum Verweilen ein. Herausragendes Merkmal der Gebirgsloris ist ihre Pinselzunge, mit der sie überwiegend flüssige Nahrung zu sich nehmen.

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Geparden-Anlage

Der Gepard ist das schnellste Säugetier der Erde. Die elegante Katze lebt einzeln bzw. das Muttertier mit den Jungtieren . Brüder bleiben als Junggesellentrupp teils über Jahre zusammen. Eine zweite Gepardenanlage wird noch 2010 im Zoopark entstehen.

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Afrikasavanne

Die ehemalige Zwergzebu- und Zebra-Anlage befindet sich derzeit im Umbau zur Afrikasavanne. Dort werden zukünftig neben den Damarazebras auch Rappenantilopen und Strauße leben. Die Zebras sind bereits in die neue Anlage umgezogen.

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