Stiftung plant erstes Großprojekt: Artenschutzzentrum

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Die Thüringer Zoopark-Stiftung bereitet derzeit die Planungen für ihr erstes Großprojekt vor: Das alte Elefantenhaus im Thüringer Zoopark soll zu einem multifunktionalen Artenschutz- und Erlebniszentrum umgebaut werden. Vorgesehen sind eine attraktive Anlage für Pinguine, die Wiedereinrichtung einer Nachttierabteilung, großzügige Gehege für Siamang-Gibbons, Erdferkel und Pfeilgiftfrösche sowie Terrarien für eine ganze Reihe von Begleittierarten. Darüber hinaus sollen Räumlichkeiten für Bildungsveranstaltungen und Events entstehen. „Im Mittelpunkt des Hauses wird das Thema Artenschutz stehen“, erklärt Zoodirektorin Dr. Dr. Sabine Merz. Angesichts des weltweiten Artensterbens sei es notwendig, die Zoopark-Besucher auf die Komplexität von Ökosystemen und auf konkrete Handlungsmöglichkeiten hinzuweisen. Dies soll spielerisch und unter Einsatz modernster multimedialer Technik erfolgen.
Das ambitionierte Projekt soll mit Hilfe von Fördermitteln in den nächsten Jahren umgesetzt werden. „Aktuell sammeln wir Spenden für die ersten Planungskosten“, teilt Klaus-Peter Uth, Vorstandsvorsitzender der Thüringer Zoopark-Stiftung, mit. In diesem Vorhaben hat es bereits erste Unterstützer gegeben. So haben die Erfurter Bahn und die Südthüringen-Bahn Tierpatenschaften über je einen Geparden abgeschlossen, Johann Scheiblhuber über ein Shire Horse und die Spedition Emons gleich für die gesamte Bisonherde im Thüringer Zoopark. Mit diesem Engagement sind Spenden in Höhe von 4.500 Euro verbunden. Die Stiftung hofft, dass in den nächsten Monaten insgesamt rund 50.000 Euro gesammelt werden können. Dann kann die konkrete Planung des Großprojekts erfolgen.