
Carlos 2008
Carlos 2019

Bei seiner Geburt - nach einer Tragzeit von 626 Tagen - wog er 101 kg und maß 90 cm. Der nunmehr 15-jährige Kibo und die 16-jährige Chupa haben dem Thüringer Zoopark Erfurt, mit der nun zwei Monate "alten" Ayoka, das größte Geschenk in der über 60-jährigen Zooparkgeschichte bereitet.
Pate des inzwischen 3.100 kg schweren Kibo ist übrigens Klaus Neumann, der zum "Welt-Elefanten-Tag", am 12. August 2020, seine Unterstützung um ein weiteres Jahr verlängert hat.
Herzlichen Glückwunsch lieber Kibo zu Deinem 15. Geburtstag, alles Gute und allerbeste Gesundheit!







Die Jungtiere sind ab sofort im Löwenhaus zu sehen. Allerdings trägt Mutter Bastet ihre Kleinen auch immer wieder in einen geschützten, nicht einsehbaren, Bereich. Besonders bei großer Lautstärke, also psssssssst...






Zum Bespiel bei den Kronenmakis. Hier tragen die beiden Lemuren-Mamas „Holy“ und „Maholy“ ihre Jungtiere „Arya“ und „Milo“ ganz still und unauffällig mit sich herum. Nur wer ganz genau hinschaut, entdeckt die kleinen Äffchen. Da die beiden Mütter ihre Jungtiere sehr stark beschützen, können sie derzeit leider noch nicht gemeinsam in der Außenanlage gezeigt werden.

Gleich nebenan, bei den Kattas, sind drei weitere Jungtiere ausgelassen am Toben und Springen. Die beiden Katta-Jungs „Berenty“ und „Belo“ sorgen ordentlich für Action und entzücken die Besucher in der begehbaren Anlage gemeinsam mit Schwesterchen „Belara“.

Weiter geht’s bei den Brillenlanguren. Hier passt „Ursa“ auf ihr Jungtier „Henry“ auf. Bei der Geburt sind die kleinen Brillenlanguren noch leuchtend orange gefärbt. Inzwischen trägt das Jungtier aber die Farbe der erwachsenen Tiere: ein unauffälliges Grau. Brillenlanguren sind sehr selten in Zoos zu sehen, in Deutschland nur im Thüringer Zoopark Erfurt.

Zu sehen sind alle Jungtiere im Affendschungel des Thüringer Zoopark Erfurt. Der Bereich wurde 2003 eröffnet und vom Berufsverband der Zootierpfleger mit einem Preis für die hervorragende Tieranlage ausgezeichnet.
Die Läufer spendeten ihr Startgeld. Insgesamt 145,80 Euro kamen für den Schutz des Himmelblauen Zwergtaggeckos und seines Lebensraums zusammen. Vom Geld werden nun Brandschneisen zur Verhinderung von Waldbränden angelegt. Auch invasive Bäume, die den Lebensraum im Kimboza-Wald bedrohen, werden gerodet. Einige Läufer entschieden sich deshalb, dass von ihrem Spendengeld Buschmesser und Macheten gekauft werden, um die Pflegemaßnahmen im Kimboza-Wald möglich zu machen.
Mehr Informationen zum Projekt

"Den rotarischen Freunden darf ich für die Patenschaft danken. Ich wünsche dem Zoopark alles Gute und sage ein großes Dankeschön an die Pflegerinnen und Pfleger, die sich so wunderbar kümmern.“, so Ministerpräsident Bodo Ramelow in seinem Grußwort. Anschließend besichtigte er in einem Rundgang gemeinsam mit Zoodirektorin Dr. Dr. Sabine Merz das Nashornhaus und die Elefantenausstellung.









Jeder läuft für sich: gehen, rennen, laufen, hopsen: alles ist möglich, denn diesmal geht es nicht darum, der Schnellste zu sein. Es geht darum, für eine gute Sache zu laufen!
Der Zooparklauf 2020 ist ein Spendenlauf im Rahmen der Kampagne "Kimboza-Forest-Gecko-Projekt"
Der Himmelblaue Zwergtaggecko kommt nur in Tansania vor. Dort lebt er noch in kleinen Waldresten, die von Brandrodung, invasiven Baumarten und Rodung für Bodenschätze und Brennholz bedroht sind. Er ist auf die Pandanuspalme als Lebensraum angewiesen. Der Gecko ist knapp vor der Ausrottung.
Durch das Projekt werden Brandschneisen gegen Waldbrände gebaut. Die lokale Bevölkerung wird ausgebildet und als Anti-Wilderer-Patrouille und Waldhüter eingesetzt. Dadurch gibt es eine Zukunft für Geckos und lokale Bevölkerung gleichermaßen.
Es gibt für den Lauf keine Startgebühr. Wer will, kann jedoch für das Geckoprojekt spenden. Jeder Spendenläufer erhält am Lauftag ein Armband und bekommt damit als Dankeschön einen reduzierten Eintritt im Zoopark Erfurt.